Die Nordkirchener Delegation mit Bürgermeister Dietmar Bergmann, Johannes Kubiak, Peter Badde und Thomas Pliquett (v.l.) ließen sich von Betriebsleiter Christof Kattenbeck (r.) über die Anlagen in Nottuln informieren. Foto gnk
NORDKIRCHEN. Eine technisch und wirtschaftlich funktionierende Lösung einer Wärmeversorgung mehrerer Gebäude durch eine Hackschnitzelheizung besichtigte unlängst eine Delegation aus der Gemeinde Nordkirchen in Nottuln.
Die Vertreter der Kinderheilstätte, der Caritas-Werkstätten, des Altenhilfezentrums St. Mauritius und der Gemeindeverwaltung haben sich über die von den Gemeindewerken Nottuln im Ort für rund 1,4 Millionen Euro realisierte Verbrennungsanlage informiert.
Von dort werden zwei Schulen, das Wellenfrei- und das Hallenbad sowie das Sportzentrum mit Wärme versorgt. Dazu waren insgesamt auch 1,5 Kilometer an gedämmten Fernwärmeleitungen zu verlegen.
Bürgermeister Dietmar Bergmann: „Im Rahmen der Aufstellung unseres Klimaschutzkonzeptes wollen wir prüfen, ob es auch in Nordkirchen ökologisch und wirtschaftlich vernünftig ist, für die größeren Wärmeverbraucher im Ortskern eine gemeinsame Wärmequelle zu installieren. Auf den ersten Blick bieten sich hier neben der Gesamt- und der Grundschule sowie dem Bürgerhaus der Gemeinde das Altenhilfezentrum, die Kinderheilstätte, verschiedene Wohnhäuser an der Mühlenstraße, die Caritas-Werkstätten und letztlich auch die Fachhochschule mit dem Hallenbad an.“
Unter Führung des Betriebsleiters Christoph Kattenbeck besichtigten die Nordkirchener in Nottuln sowohl das eigentliche Heizwerk wie auch die Einspeise-, Mess- und Regelanlagen am Beispiel des Hallenbades.
Ob dieses Verfahren auch für die Schlossgemeinde infrage kommt, wird nun untersucht. Die ersten Schritte bestehen darin, die vielen Daten zum Zustand der jeweiligen Gebäude und deren Verbräuche zu unterschiedlichen Zeiten zu erfassen.