Samstag, 19. Mai 2012

Theresa springt auf Platz zweiFreitag, 20. Januar 2012

Die drei besten Hochspringerinnen in Dortmund waren (v.l.) Viktoria Gottlieb (TV Wattenscheid), Theresa Wörmann (SuS Olfen) und Dina Hemsing (LG Coesfeld). Foto SuS

OLFEN. Licht und Schatten hielten sich die Waage bei den SuS-Leichtathleten bei den Westfalen-Hallenmeisterschaften der Männer und Frauen und U 18-Athleten in der Dortmunder Körnig-Halle. Neben zwei Vizemeistertiteln mussten die SuSler aber verletzungsbedingt noch weitere Erfolge abschreiben.

Die größte Überraschung schaffte dabei in einem fulminanten 800-Meter-Rennen der männlichen U 18 der erst 15-jährige Fabian Konietzni, als er sich in starken 2:04,19 Minuten die Vizemeisterschaft holte. Von Beginn an nahm er das Heft in die Hand, diktierte das Tempo und hielt auch noch in der Schlussrunde den Kontakt zum späteren Sieger Leif Gunkel (SC Fretter). Am Ende verbesserte sich Fabian, der noch ein enormes Entwicklungspotential hat, um 1,6 Sekunden gegenüber seiner Leistung eine Woche zuvor.

Für den ersten Olfener Jubelsturm hatte zuvor Theresa Wörmann im Hochsprung der weiblichen U 18 mit feinen 1,67 Meter gesorgt. Nachdem sie erst bei 1,53 Meter in den Wettkampf eingestiegen war, zeigte die 15-jährige SuSlerin einen sauberen Wettkampf und überquerte die 1,67 Meter im zweiten Versuch. Als sie sich an die 1,70 Meter heranwagte, war ihr der Vizemeistertitel bereits nicht mehr zu nehmen. An den 1,70 Meter scheiterte sie dann aber doch knapp.

Gleich vier Mädchen der U 18 stellte der SuS Olfen in den Vorläufen über 60 Meter Hürden. Dabei gelang Lisa Röderer ein starker Vorlaufsieg in neuer Bestzeit von 9,13 Sekunden, wobei sich aber eine Knieverletzung wieder bemerkbar machte. Überraschend qualifizierte sich zudem Melanie Kimmlinghoff mit ihrer Steigerung auf 9,34 Sekunden für das A-Finale der besten Acht.
Theresa Wörmann steigerte sich nach einem schwachen Start im Vorlauf auf 9,45 Sekunden und hatte damit das B-Finale erreicht, worauf sie dann aber dem Hochsprung zuliebe verzichtete.
Keine Staffel am Start
Anna-Maria Schlütermann hatte das Pech, dass sie im Vorlauf an der zweiten Hürde strauchelte und dann die 60 Meter Hürden nur noch in 11,19 Sekunden auslief. Pech hatte auch Tabea Rengshausen, die bei den Frauen über 60 Meter Hürden auch das zweite Hindernis touchierte und nur knapp einen Sturz vermeiden konnte, was aber dennoch ihr Aus bedeutete.

Im Finale der U 16 über 60 Meter Hürden zeigte Melanie Kimmlinghoff eine weitere deutliche Steigerung. In 9,21 Sekunden kam sie auf einen guten sechsten Platz über die Ziellinie und dürfte damit für die Freiluftsaison viel Selbstvertrauen gewonnen haben.
Bei Lisa Röderer jedoch machte sich ihre Knieverletzung deutlich bemerkbar, so dass sie mit Rang sieben in 9,37 Sekunden vorlieb nehmen musste. Ohne Verletzung wäre bei ihr deutlich mehr möglich gewesen.

Durch diese Verletzung platzte dann auch das 4 x 200-Meter-Quartett der weiblichen U 18, zumal auch Theresa Möller (Skifreizeit) und Christina Martach (verletzt) nicht zur Verfügung standen. Etwas ärgerlich allemal, da nach den Ergebnissen durchaus für das SuS-Quartett eine weitere Vizemeisterschaften möglich war.

Dennoch konnte das SuS-Team durchaus zufrieden von den Titelkämpfen nach Hause fahren.

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Beitrag von: KreisKurier
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