Samstag, 19. Mai 2012

Einladung zum "deftigen Winteressen"Freitag, 13. Januar 2012

Weitere Bilder Capata - eine Sozialstation in einem abgelegenen rumänischen Dorf im hügeligen Gelände für kranke und verwundete Personen. Die Anschubfinanzierung geschah durch eine großzügige Spende aus Ottmarsbocholt. Foto pd

OTTMARSBOCHOLT. In 2003 bot das Rumänienhilfe-Team mit einigen Bekannten zum ersten Mal das „Deftige Winteressen“ in Ottmarsbocholt an. Mit dem Erlös sollten Kinder in einem Kinderheim sowie alte und kranke Menschen in Ostrumänien unterstützt werden. Jetzt künden im Dorf wieder Plakate mit dicker roter Schrift von der unterdessen etablierten Aktion.

Damit die Kochtöpfe bei den durch Pfarrer Josef Girleanu unterstützten Bedürftigen nicht leer werden, bieten das Aktiven-Team unter Leitung von Organisationschef Klemens Rave am Sonntag, 15. Januar, ab 11.20 Uhr nach der Sonntagsmesse im Pfarrheim am Davertweg wieder gebratenes Wurste- und Leberbrot mit Schriewen und Apfelmus, Prurks und Pfannekuchen an. Kaffee und Kaltgetränke runden das Angebot ab.
Von Helfern selbst gebackenes Rosinen- und Weißbrot, Eiserkuchen und Krapfen werden zum Verkauf angeboten. Über die auf den Tischen aufgestellten Spendentöpfchen kommt die Hilfe über Pfarrer Josef den alten und kranken Menschen und den Heimkindern zugute.

Als sich Ende der 80er-Jahre nach blutigem Umsturz die Grenzen auch nach Rumänien öffneten, kamen junge Theologiestudenten aus Iasi über das Kolpingwerk der Diözese Münster für einen Monat zur Arbeit auch nach Ottmarsbocholt, um Geld für ihr Studium zu verdienen. Der Kontakt festigte sich bei weiteren Arbeitseinsätzen.

Zu Josefs Priesterweihe 1995 fuhren die Ehepaare Rave und Westphal in ein desaströses Land. Nach und nach entstand eine Gruppe hilfsbereiter Menschen aus Ottmarsbocholt, die besonders die vernachlässigten Dörfer zwischen den Städten Temeswar im Westen und der Bischofsstadt Iasi im Osten Rumäniens unterstützten. Seitdem haben viele Mitbürger und Gruppen das Team finanziell und tatkräftig unterstützt.

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Beitrag von: KreisKurier
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